Measure electrosmog

Elektrosmog messen: Hier wird die Hochfrequenzbelastung an einem Schlafplatz orientierend mit einem Breitbandmessgerät gemessen

Elektrosmog messen

Die baubiologische Schlafplatzuntersuchung zu EMF (elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder) – „Elektrosmog“

Die Beweggründe, Elektrosmog messen zu lassen, sind in der Regel folgende:

  • gesundheitliche Vorsorge, speziell bei Kleinkindern
  • Schlafstörungen, Unwohlsein in den eigenen vier Wänden
  • direkter Sichtkontakt zu Mobilfunksendeanlagen
  • Absicherung einer Hauskauf- oder Mietentscheidung

Unsere Einsatzgebiete und zu erwartende Kosten

Von unserem Standort in Mönchengladbach aus sind wir im Umkreis von rund 100 Kilometern im gesamten Ruhrgebiet und im Raum Köln-Düsseldorf-Aachen im Einsatz. Elektrosmog messen ist eine komplexe Angelegenheit. Entsprechend hängt der Kostenaufwand von der jeweiligen Gesamtsituation ab. Für eine erste Einschätzung nehmen Sie bitte gerne Kontakt zu uns auf.

Welche Arten von Elektrosmog gemessen werden:

Gemessen werden pro Schlafplatz oder Hauptaufenthaltsort wie z.B. einer Sitzecke im Wohnzimmer folgende physikalisch unterschiedliche Feldarten:

  1. Niederfrequente elektrische Wechselfelder: Typische Feldverursacher sind z. B.: Leitungen der elektrischen Hausinstallation; elektrische Geräte – großenteils auch im ausgeschalteten bzw. im Standby-Zustand.
  2. Niederfrequente magnetische Wechselfelder: Typische Feldverursacher sind z. B.: Leitungen der elektrischen Hausinstallation; elektrische Geräte – im eingeschalteten Zustand, Versorgungsleitungen des Energieversorgungsunternehmens (unter dem Bürgersteig oder per Freileitung/Hochspannungsleitung); Bahnstromversorgung, vagabundierende Ströme.
    Da magnetische Wechselfelder stark schwanken und zu unterschiedlichen Tageszeiten sehr unterschiedliche Werte aufweisen können, wird eine Langzeitaufzeichnung über ein bis zwei Tage mittels Magnetfeldlogger durchgeführt. Der Magnetfeldlogger wird beim Ortstermin in Abstimmung mit dem Auftraggeber an einem Messpunkt platziert, an dem er keinen mechanischen Erschütterungen ausgesetzt ist, da Erschütterungen sich als – in Wirklichkeit nicht vorhandene – Magnetfeldimmissionen im Messergebnis niederschlagen können. Der Magnetfeldlogger wird vom Kunden nach ein bis zwei Tagen zurückgeschickt.
  3. Hochfrequente elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz): Orientierende Messung im Frequenzbereich 27 Megahertz bis 2.500 Megahertz, summarisch mittels Breitband-Messgerät. Dieser Frequenzbereich beinhaltet die Funkdienste UKW-Tonrundfunk, VHF- und UHF-Fernsehen, Mobilfunk GSM 900 (D-Netz), GSM 1800 (E-Netz) sowie UMTS, DECT-Schnurlostelefone, WLAN und Bluetooth. Es wird die Gesamt-Leistungsflussdichte aller am Messpunkt einfallenden Funkdienste ermittelt; die Anteile der einzelnen Funkdienste können mit der Breitbandmessung nicht differenziert werden – dies ist nur mittels HF-Spektrumanalyse möglich.
  4. Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik): Typische Feldverursacher sind z. B.: Elektrisch aufladbare Materialien und Oberflächen von Einrichtungsgegenständen; bei hoher Elektrostatik kann insbesondere das Raumklima negativ beeinflusst werden.
  5. Magnetische Gleichfelder: Typische Feldverursacher sind z.B.: Dauermagnete, magnetisierte Eisen- und Stahlteile im und am Bett (Federkernmatratzen, Heizkörper, Stahlarmierungen im Beton usw.).

Was passiert nach der EMF-Messung?

Die Höhe der Immissionen durch die o.a. fünf Feldarten wird gemessen und gemäß den baubiologischen Richtwerten für Schlafbereiche zum Standard der Baubiologischen Messtechnik SBM-2015 bewertet. Die Feldverursacher werden ermittelt (zu Punkt 3 so weit als möglich mittels akustischer Diagnose der vom Lautsprecher des Breitbandempfängers abgegebenen, funkdiensttypischen Geräusche; siehe auch DVD „Audioanalyse von Funksignalen“).
Individuell abgestimmte Vorschläge zur Immissionsreduzierung werden erarbeitet (zu Punkt 3 ggf. nur mit Einschränkungen möglich). Hierfür sind teilweise Tests unterschiedlicher Alternativen vor Ort erforderlich.

Die Messergebnisse und Maßnahmenvorschläge zur Immissionsreduzierung werden in einem schriftlichen Bericht dargelegt und erläutert.

Da dieses Untersuchungspaket eine orientierende Messung der hochfrequenten elektromagnetischen Felder (Hochfrequenz) mittels Breitband-Messgerät enthält, beachten Sie bitte auch die separat erläuterte, frequenzselektive Hochfrequenzmessung mittels Spektrumanalyse.

Hochfrequenz-Abschirmung als Maßnahme des Immissions- und Emissionsschutzes

Wenn wir elektromagnetische Felder messen und erhöhte Hochfrequenz-Immissionen feststellen, ist neben dem Abschalten überflüssiger Sender eine Hochfrequenz-Abschirmung eine mögliche Maßnahme, um das Austreten von Emissionen bzw. das Eindringen von Immissionen zu verhindern. Hierfür werden speziell dafür entwickelte Hochfrequenz-dämpfende Baustoffe eingesetzt, deren Verarbeitung nach unserem Gesamtkonzept fachmännisch überwacht und angeleitet wird.

Gerne informieren und beraten wir Sie persönlich zum Thema Elektrosmog bzw. elektromagnetische Felder messen und die Möglichkeiten und Grenzen einer Hochfrequenz-Abschirmung. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Professional Association of German Construction Biologists VDB eV
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Architektenkammer NRW