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Grundstücksuntersuchung:
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Niederfrequente elektrische Wechselfelder gehen von unter Wechselspannung stehenden Kabeln, Leitungen, Geräten und Anlagen aus. Sie sind auch vorhanden, wenn kein Strom fließt. Vorgehensweise Die Felder werden mit dreidimensionalen, richtungsunabhängigen (isotropen) elektrischen (E) bzw. magnetischen (M) Feldsonden gemessen. Die von der Bahnstromversorgung erzeugten Felder können anhand der Frequenz von den Feldern der elektrischen Energieversorgung (Gebäudeinstallation, Erdkabel, Hochspannungs-Freileitung) unterschieden werden. Denn bei Bahnstromanlagen beträgt die Frequenz 16,7 Hertz, bei der elektrischen Energieversorgung dagegen 50 Hertz. Elektrische Felder sind im Zeitverlauf ziemlich konstant, da die Netzspannungen üblicherweise nur um ca. 10 % schwanken. Hier genügt daher eine Momentaufnahme der Felder.
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Datenlogger für die Magnetfeld-Langzeitaufzeichnung auf einem unbebauten Grundstück |
Da magnetische Wechselfelder stark schwanken und zu unterschiedlichen Tageszeiten sehr unterschiedliche Werte aufweisen können, wird hierfür eine Langzeitaufzeichnung über mindestens 24 Stunden mittels Magnetfeldlogger durchgeführt. Der Magnetfeldlogger wird beim Ortstermin in Abstimmung mit dem Auftraggeber an einem Messpunkt platziert, an dem er keinen mechanischen Erschütterungen ausgesetzt ist, da Erschütterungen sich als – in Wirklichkeit nicht vorhandene – Magnetfeldimmissionen im Messergebnis niederschlagen können. Der Magnetfeldlogger wird vom Auftraggeber nach Ablauf der Aufzeichnungsdauer ausgeschaltet und zurückgeschickt. Mit einer Rastermessung wird zusätzlich versucht zu ermitteln, ob die Magnetfelder hauptsächlich von der Hochspannungs-Freileitung verursacht werden, oder vom Erdkabel der lokalen Stromversorgung, das üblicherweise unter dem Bürgersteig verlegt ist. Diese Differenzierung ist meistens möglich, kann aber bei ungünstiger räumlicher Lage der Hochspannungsleitung und des Erdkabels relativ zueinander im Einzelfall auch nicht möglich sein. Außerdem wird die Stärke der 50Hz-Magnetfelder der elektrischen Energieversorgung an mehreren Punkten im Vergleich zueinander ermittelt. Hierdurch wird festgestellt, welche Bereiche durch die Magnetfelder stärker und welche schwächer belastet sind. |
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Bewertung und Gutachten Die Messergebnisse werden in einem schriftlichen Gutachten protokolliert und erläutert und den Grenzwerten der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (26. BImSchV), den Vorsorgewerten der Schweizer NISV (Verordnung zum Schutz vor nicht ionisierender Strahlung), den Richtwerten der TCO (strahlungsarme Computermonitore), den Vorsorgewerten der Landessanitätsdirektion Salzburg sowie den baubiologischen Richtwerten für Schlafbereiche (SBM-2008) gegenüber gestellt. |
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